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Schwermetallausleitung

Medizinisch begleitete Chelattherapie – den Körper gezielt bei der Ausleitung von Schwermetallen unterstützen.

Jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens Schwermetallen ausgesetzt – durch Umwelt, Ernährung, Zahnfüllungen oder berufliche Belastungen. Diese können sich im Körper anreichern und Stoffwechselprozesse beeinträchtigen. Eine gezielte Entgiftung durch Chelattherapie schafft die optimale Grundlage, bevor weitere Therapien wie Vitamininfusionen, Ozontherapie oder PRP-Behandlungen begonnen werden – denn ein entgifteter Körper kann Nährstoffe besser aufnehmen und Therapien wirken effektiver.

Wann ist eine Schwermetallausleitung sinnvoll?

Es gibt verschiedene Situationen, in denen eine erhöhte Belastung mit Schwermetallen vorliegen kann. Eine Ausleitung kann unter anderem in folgenden Fällen erwogen werden:

dentistry
Amalgam-ZahnfüllungenAmalgam enthält Quecksilber. Besonders nach Entfernung alter Füllungen kann eine Ausleitung sinnvoll sein.
Berufliche BelastungArbeit mit Metallen, Farben, Lösungsmitteln oder in der Industrie kann zu einer chronischen Exposition führen.
UmweltbelastungAbgase, belastetes Trinkwasser, Pestizide oder Wohnen in der Nähe von Industriegebieten.
ErnährungRegelmäßiger Verzehr von belastetem Fisch (Quecksilber), Reis (Arsen) oder bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln.
RauchenZigarettenrauch enthält Cadmium, Blei und weitere Schwermetalle, die sich im Körper anreichern können.
Unklare BeschwerdenChronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen oder Immunschwäche ohne erkennbare Ursache.

Ablauf einer Schwermetallausleitung

Die Behandlung erfolgt in der Regel einmal pro Woche über etwa fünf bis zu 10 Sitzungen.

BeratungIndividuelle Planung
VorbereitungNatriumbicarbonat
ChelattherapieEDTA / DMSA
GlutathionEntgiftung
NachsorgeZink, Selen, Flüssigkeit
Wiederholung5–10× · 1× / Woche

1. Warum zuerst entgiften?

Vor jeder weiterführenden Therapie – sei es Vitamininfusion, Ozontherapie oder PRP – empfehlen wir eine Entgiftung des Körpers. Der Grund ist medizinisch nachvollziehbar:

Bessere NährstoffaufnahmeSchwermetalle blockieren Rezeptoren und Enzyme. Nach der Ausleitung können Vitamine und Mineralien besser aufgenommen werden.
Optimale Ozon-WirkungOzon verbessert die Sauerstoffversorgung – dieser Effekt ist deutlich stärker, wenn der Körper nicht durch Schwermetalle belastet ist.
Effektivere PRP-TherapieDie Wachstumsfaktoren im PRP entfalten ihre regenerative Wirkung besser in einem entgifteten Gewebe.
Stärkeres ImmunsystemSchwermetalle schwächen die Immunabwehr. Die Ausleitung stärkt die körpereigene Abwehr nachhaltig.

Die Chelattherapie als erster Schritt schafft die optimale Basis für alle weiteren Behandlungen in unserer Praxis.

2. Vorbereitung der Infusion

Zu Beginn der Behandlung wird Natriumbicarbonat verabreicht.

Natriumbicarbonat

Unterstützt das Säure-Basen-Milieu und kann die Nierenfunktion während der Ausleitung begleiten.

3. Chelattherapie

Anschließend erfolgt die eigentliche Schwermetallausleitung mittels Chelatbildnern. Die gebundenen Metalle können über die Nieren ausgeschieden werden.

Calcium-EDTA

Dieser Chelatbildner kann verschiedene Metalle binden, beispielsweise Blei oder Cadmium.

DMSA

Ein weiterer Chelatbildner, der ebenfalls bei der Bindung bestimmter Schwermetalle eingesetzt wird.

4. Unterstützung der Entgiftung

Auf Wunsch kann nach der Infusion Glutathion verabreicht werden – eines der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien.

Entgiftungsprozesse

Unterstützt die Entgiftungsprozesse in der Leber

Zellschutz

Schützt die Zellen vor oxidativem Stress

Stoffwechsel

Reguliert verschiedene Stoffwechselprozesse

5. Nachsorge

Nach der Behandlung wird empfohlen:

Flüssigkeitszufuhr

Ausreichend trinken, um die Ausscheidung über die Nieren zu fördern

Schonung

Körperliche Belastung am selben Tag vermeiden

Zink & Selen

Gegebenenfalls ergänzend einnehmen, um den Mineralstoffhaushalt zu unterstützen

Sauna & Bewegung

Kann unterstützend wirken – jedoch nicht am selben Tag wie die Infusion

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6. Therapieschema & Kombination mit Ozon

Die Behandlung erfolgt in der Regel einmal pro Woche über etwa fünf bis zu 10 Sitzungen. Bei Bedarf kann die Therapie mit Ozontherapie an einem anderen Tag derselben Woche kombiniert werden. Ozon kann den Sauerstoffstoffwechsel und die Mikrozirkulation unterstützen.

Chelattherapie und Ozonbehandlung erfolgen an unterschiedlichen Tagen derselben Woche.

Interesse an Schwermetallausleitung?

Wir beraten Sie gern individuell und klären, ob eine Chelattherapie für Sie sinnvoll ist.