Schwermetallausleitung
Medizinisch begleitete Chelattherapie – den Körper gezielt bei der Ausleitung von Schwermetallen unterstützen.
Jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens Schwermetallen ausgesetzt – durch Umwelt, Ernährung, Zahnfüllungen oder berufliche Belastungen. Diese können sich im Körper anreichern und Stoffwechselprozesse beeinträchtigen. Eine gezielte Entgiftung durch Chelattherapie schafft die optimale Grundlage, bevor weitere Therapien wie Vitamininfusionen, Ozontherapie oder PRP-Behandlungen begonnen werden – denn ein entgifteter Körper kann Nährstoffe besser aufnehmen und Therapien wirken effektiver.
Wann ist eine Schwermetallausleitung sinnvoll?
Es gibt verschiedene Situationen, in denen eine erhöhte Belastung mit Schwermetallen vorliegen kann. Eine Ausleitung kann unter anderem in folgenden Fällen erwogen werden:
Ablauf einer Schwermetallausleitung
Die Behandlung erfolgt in der Regel einmal pro Woche über etwa fünf bis zu 10 Sitzungen.
1. Warum zuerst entgiften?
Vor jeder weiterführenden Therapie – sei es Vitamininfusion, Ozontherapie oder PRP – empfehlen wir eine Entgiftung des Körpers. Der Grund ist medizinisch nachvollziehbar:
Die Chelattherapie als erster Schritt schafft die optimale Basis für alle weiteren Behandlungen in unserer Praxis.
2. Vorbereitung der Infusion
Zu Beginn der Behandlung wird Natriumbicarbonat verabreicht.
Unterstützt das Säure-Basen-Milieu und kann die Nierenfunktion während der Ausleitung begleiten.
3. Chelattherapie
Anschließend erfolgt die eigentliche Schwermetallausleitung mittels Chelatbildnern. Die gebundenen Metalle können über die Nieren ausgeschieden werden.
Dieser Chelatbildner kann verschiedene Metalle binden, beispielsweise Blei oder Cadmium.
Ein weiterer Chelatbildner, der ebenfalls bei der Bindung bestimmter Schwermetalle eingesetzt wird.
4. Unterstützung der Entgiftung
Auf Wunsch kann nach der Infusion Glutathion verabreicht werden – eines der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien.
Unterstützt die Entgiftungsprozesse in der Leber
Schützt die Zellen vor oxidativem Stress
Reguliert verschiedene Stoffwechselprozesse
5. Nachsorge
Nach der Behandlung wird empfohlen:
Ausreichend trinken, um die Ausscheidung über die Nieren zu fördern
Körperliche Belastung am selben Tag vermeiden
Gegebenenfalls ergänzend einnehmen, um den Mineralstoffhaushalt zu unterstützen
Kann unterstützend wirken – jedoch nicht am selben Tag wie die Infusion
6. Therapieschema & Kombination mit Ozon
Die Behandlung erfolgt in der Regel einmal pro Woche über etwa fünf bis zu 10 Sitzungen. Bei Bedarf kann die Therapie mit Ozontherapie an einem anderen Tag derselben Woche kombiniert werden. Ozon kann den Sauerstoffstoffwechsel und die Mikrozirkulation unterstützen.